Schröpfen

  1. Im Rahmen dieser Therapie werden meist gläserne Schröpfköpfe mit Unterdruck, der durch eine offene Flamme oder eine Absaugvorrichtung erzeugt wird, auf Akupunkturpunkte aufgesetzt.

  2. Über die spezifische Reizung des Akupunkturpunktes kann Einfluss auf innere Organe und Funktionskreise genommen werden.

  3. Es wird zwischen trockenem Schröpfen auf unversehrter Haut und blutigem Schröpfen nach Anritzen der Haut (Art des Aderlasses) unterschieden.

  4. Es handelt sich um ein ausleitendes Verfahren mit dem lokale Fülle-Syndrome bei Schmerzzuständen beseitigt oder so genannte pathogene Faktoren z.b. bei Erkältungen aus dem Körper entfernt werden können.

  5. Das Verfahren sollte wegen des teilweise doch kräftigen Therapiereizes mit Bedacht eingesetzt werden.

Aufgenommen im Dongzhimen Lehrkrankenhaus der TCM-Universität Peking