Neuraltherapie

  1. Die seit 1925 bestehende Neuraltherapie, nützt die gezielte Einspritzung von örtlichen Betäubungsmittel, sogenannten Lokalänästhestika, wie Procain oder Lidocain, zur langfristigen Beseitigung bzw. Besserung von Erkrankungen.

  2. Da es sich um ein Naturheilverfahren handelt, bei dem unter anderem auch Akupunkturpunkte miteinbezogen werden, wird sie auch als die „westliche Akupunktur“ bezeichnet.

  3. Es wird gezielt an Schmerzpunkte, an Nerven, unter Narben oder in Form von Quaddeln mit dünnen Nadeln oberflächlich in Hautsegmente gespritzt.

  4. Narben können ein so genanntes Störfeld darstellen und die Ursache für dort oder entfernt lokalisierte Beschwerden sein, ähnliches gilt für chronische Entzündungsherde.

  5. Die oberflächige Quaddelung z.b. entlang der Wirbelsäule ermöglicht es auf die gekoppelte schmerzhafte Muskulatur oder gekoppelte Organe Einfluss zu nehmen.

  6. Die genannten Substanzen sind in der Lage in dem betroffenen Bereich nicht nur kurzfristig zu betäuben, sondern Entzündungsstoffe abzutransportieren und die gestörte Zellfunktion wiederherzustellen.

  7. Hierdurch können oft langwierige, bisher nicht therapierbare Schmerzzustände beseitigt werden.

  8. Dieses Verfahren kommt in meiner Praxis, falls notwendig, im Kombination mit der Körperakupunktur zum Einsatz und stellt eine effektive Ergänzung dar.