AKUPUNKTUR

  1. Acus = Nadel, pungere = Stechen

  2. Behandlungsmethode, die bis zu 6000 Jahre zurückverfolgt werden kann

  3. Wird seit Jahrzehnten an fast allen deutschen Universitäten erfolgreich angewandt.

  4. Mit feinen Akupunkturnadeln (0,16 - 0,25 mm) werden insgesamt 361 Akupunkturpunkte (+ Extrapunkte) auf 14 sogenannten Meridianen (Leitbahnen) gestochen.

  5. Die Leitbahnen durchlaufen den ganzen Körper netzförmig in unterschiedlichen Schichten, wie ein Kanalsystem.

  6. Nach traditioneller Vorstellung können durch Stechen von spezifischen Punktkombinationen Blockierungen in den Leitbahnen bzw. Funktionskreisen, die für Funktionsstörungen oder Schmerzen verantwortlich sind, beseitigt werden.

  7. Die Punktauswahl sollte auf dem Boden einer individuellen chinesischen Syndromdiagnose erfolgen.

  8. Die Punktkombinationen sollten innerhalb der einzelnen Behandlungen variiert werden.

  9. Ein „Akupunkturpunkt-Rezept“ setzt sich zusammen aus Nah- und Fernpunkten, lokal oder auf der korrespondierenden Leitbahn, Schmerzpunkten (Ashi-Punkten) und syndromspezifischen Punkten

  10. In meiner Praxis werden in der Regel in einer Sitzung maximal bis zu zehn Nadeln gestochen.

  11. Ergänzende Methoden sind Schröpfen, Mikroaderlässe, Elektrostimulation der Nadeln sowie Laserakupunktur.

  12. Man muss außerdem auf spezielle Formen der Akupunktur hinweisen, die über so genannte Mikrosysteme arbeiten, die auf kleiner Fläche (z.B. Ohr) den ganzen Körper darstellen.

  13. Zu diesen zählen Ohrakupunktur, Schädelakupunktur, Handakupunktur, Mundakupunktur etc.